WordPress // WooCommerce

WordPress, aber wartbar

WordPress betreibt einen großen Teil des Webs, und genau das ist Fluch und Segen: Für jedes Problem gibt es ein Plugin, und nach zwei Jahren hat die Seite dreißig davon, ist langsam und angreifbar. Ich baue WordPress-Seiten so, dass sie in fünf Jahren noch laufen.

Auswahl

Wann WordPress passt

  • Eine Redaktion pflegt Inhalte selbst und soll dafür keine Schulung in TYPO3 brauchen.
  • Der Auftritt ist überschaubar: Startseite, Leistungen, Referenzen, Blog, Kontakt.
  • Ein Shop bis mittlere Komplexität, WooCommerce reicht aus.
  • Es soll schnell gehen und trotzdem individuell aussehen.
Ehrlichkeit

Wann ich abrate

Kein System passt überall. Diese Fälle sprechen gegen WordPress, und dann sage ich das auch:

  • Mehrere Ländergesellschaften mit getrennten Rechten und eigenen Redaktionen: dafür ist TYPO3 gebaut.
  • Tausende Artikel mit Varianten, Preisstaffeln und ERP-Anbindung: da ist Shopware oder JTL die ehrlichere Wahl.
  • Sehr hohe Lastspitzen ohne Caching-Budget.
Vorgehen

Wie ich damit arbeite

Aufräumen statt neu bauen

Bei bestehenden Seiten fange ich mit einem Plugin-Audit an. Meist lassen sich zehn bis zwanzig Erweiterungen ersatzlos entfernen, weil ihre Funktion im Theme oder im Kern längst enthalten ist. Das macht die Seite schneller und die Angriffsfläche kleiner, bevor überhaupt eine Zeile Design entsteht.

Redaktion, die niemand erklären muss

Individuelle Blöcke statt eines Page-Builders, der zwanzig Einstellungen pro Element anbietet. Wer Text ändern will, ändert Text, ohne aus Versehen das Layout zu zerlegen.

Sichtbarkeit von Anfang an

Struktur, interne Verlinkung, Schema und saubere Überschriften entstehen mit der Seite, nicht als Nacharbeit. Nachträglich SEO auf eine fertige Seite zu setzen kostet immer mehr.

Betrieb und Aktualisierung

Updates, Backups und ein Weg, Änderungen zu testen, bevor sie live gehen. Eine WordPress-Seite ohne Update-Plan ist eine Frage der Zeit.

Vergleich

Andere Systeme

Wenn WordPress nicht passt, kommen diese Wege infrage:

Shopware

Shopware

Shopware lohnt sich ab dem Punkt, an dem ein Baukasten anfängt zu ächzen: viele Varianten, Preise je Kundengruppe, Staffelungen, eine Warenwirtschaft im Hintergrund.

Zu Shopware
Shopify

Shopify

Shopify nimmt Ihnen Hosting, Zahlungsanbindung, Sicherheit und Updates ab.

Zu Shopify
TYPO3

TYPO3

TYPO3 ist aufwendiger im Aufbau als jedes andere System auf dieser Seite, und das ist kein Nachteil, sondern der Preis für etwas, das die anderen nicht können: getrennte Rechte, echte Sprachhierarchien und eine Redaktionsstruktur, die auch bei fünfzig Redakteuren nicht auseinanderfällt..

Zu TYPO3

Alle Systeme im Überblick

FAQ // WordPress

Häufige Fragen zu WordPress

Was treibt den Aufwand bei einem WordPress-Projekt?

Drei Dinge, und keines davon ist die Optik: die Zahl der Seitentypen, die Herkunft der Inhalte und die Zahl der Schnittstellen. Zwanzig Seiten desselben Typs sind kaum mehr Arbeit als fünf, drei Seiten mit je eigener Logik dagegen deutlich mehr. Und fertige Texte sparen mehr Zeit als jede technische Abkürzung.

Ist WordPress sicher genug?

WordPress selbst ist es. Unsicher werden Seiten fast immer durch Plugins, die seit Jahren kein Update bekommen haben, und durch fehlende Aktualisierung. Wenige, gepflegte Erweiterungen plus ein Update-Plan lösen das Problem, nicht ein Sicherheits-Plugin obendrauf.

Können Sie meine bestehende WordPress-Seite übernehmen?

Ja. Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme: Was läuft, was ist veraltet, welche Inhalte bringen tatsächlich Klicks. Oft ist die Sanierung günstiger als ein Neuaufbau, und die aufgebaute Sichtbarkeit bleibt erhalten.

WooCommerce oder Shopify?

WooCommerce, wenn der Shop Teil einer Inhaltsseite ist und Sie die volle Kontrolle über Daten und Hosting behalten wollen. Shopify, wenn der Verkauf im Mittelpunkt steht und der Betrieb einfach bleiben soll. Für einen Shop mit wenigen Dutzend Produkten neben einer Content-Seite ist WooCommerce meist der pragmatischere Weg.

Unsicher, ob WordPress das richtige System ist? Fragen Sie mich, ich ordne das gern ein, auch wenn die Antwort ein anderes System ist.

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