Die meisten Website-Projekte scheitern nicht an der Technik. Sie scheitern daran, dass die Pflege danach niemand leisten kann, dass die Produktdaten aus einer Quelle kommen, an die niemand gedacht hat, oder dass die neue Seite hübscher ist als die alte und trotzdem weniger Anfragen bringt.
Deshalb steht am Anfang kein Systemvergleich, sondern vier Fragen: Wer pflegt die Inhalte, und wie technisch ist diese Person? Woher kommen Produkt- und Preisdaten, und wie oft ändern sie sich? Was muss angebunden werden, Warenwirtschaft, CRM, Versand, Buchhaltung? Und über welche Suchanfragen sollen Kunden überhaupt hier landen?
Erst wenn diese vier Antworten stehen, fällt die Entscheidung für ein CMS oder Shopsystem. In der Praxis schließt das die Hälfte der Optionen von selbst aus, und die verbleibende Wahl ist dann keine Geschmacksfrage mehr.