TYPO3 // mehrsprachig // Enterprise

TYPO3, wenn mehrere Länder und mehrere Redakteure zusammenkommen

TYPO3 ist aufwendiger im Aufbau als jedes andere System auf dieser Seite, und das ist kein Nachteil, sondern der Preis für etwas, das die anderen nicht können: getrennte Rechte, echte Sprachhierarchien und eine Redaktionsstruktur, die auch bei fünfzig Redakteuren nicht auseinanderfällt.

Auswahl

Wann TYPO3 passt

  • Mehrere Sprachen, die nicht nur Übersetzungen sind, sondern eigene Inhalte haben.
  • Mehrere Redakteure mit unterschiedlichen Rechten und Verantwortungsbereichen.
  • Ein Auftritt, der über Jahre wächst und dabei strukturiert bleiben muss.
  • Anforderungen an Barrierefreiheit und Nachvollziehbarkeit, etwa im öffentlichen Umfeld.
Ehrlichkeit

Wann ich abrate

Kein System passt überall. Diese Fälle sprechen gegen TYPO3, und dann sage ich das auch:

  • Eine Person pflegt gelegentlich Texte: dafür ist TYPO3 überdimensioniert.
  • Das Projekt soll in vier Wochen live sein.
  • Kein Budget für die laufende Pflege der Installation.
Vorgehen

Wie ich damit arbeite

Informationsarchitektur zuerst

Bei cetrac.com wurde die Struktur komplett neu geschnitten: Kategorien und Produktstruktur nach dem, wonach Kunden suchen, nicht nach der gewachsenen internen Ordnung. Diese Entscheidung fällt vor der Technik und entscheidet über alles Weitere.

Sprachen als Adaption, nicht als Übersetzung

Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch redaktionell komplett live, mit KI-Unterstützung direkt im Backend. Je Zielmarkt eine eigene Keyword-Recherche, weil in Spanien anders gesucht wird als in Deutschland, und konsistente hreflang-Angaben.

Suche, die trägt

Bei großen Sortimenten wird die interne Suche zum wichtigsten Einstieg. Für den Shop kam eine Solr-gestützte Suche zum Einsatz.

Redaktion einweisen

Ein TYPO3-Backend erschließt sich niemandem von selbst. Zum Projekt gehört, dass die Leute, die danach damit arbeiten, es auch bedienen können.

Vergleich

Andere Systeme

Wenn TYPO3 nicht passt, kommen diese Wege infrage:

WordPress

WordPress

WordPress betreibt einen großen Teil des Webs, und genau das ist Fluch und Segen: Für jedes Problem gibt es ein Plugin, und nach zwei Jahren hat die Seite dreißig davon, ist langsam und angreifbar.

Zu WordPress
Shopware

Shopware

Shopware lohnt sich ab dem Punkt, an dem ein Baukasten anfängt zu ächzen: viele Varianten, Preise je Kundengruppe, Staffelungen, eine Warenwirtschaft im Hintergrund.

Zu Shopware
Shopify

Shopify

Shopify nimmt Ihnen Hosting, Zahlungsanbindung, Sicherheit und Updates ab.

Zu Shopify

Alle Systeme im Überblick

FAQ // TYPO3

Häufige Fragen zu TYPO3

Ist TYPO3 nicht überdimensioniert für uns?

Oft ja, und dann sage ich es. TYPO3 lohnt sich ab mehreren Sprachen mit eigenen Inhalten, mehreren Redakteuren mit getrennten Rechten oder einer Struktur, die über Jahre wächst. Darunter sind Sie mit WordPress schneller und günstiger unterwegs.

Wir haben eine alte TYPO3-Installation. Update oder Neuaufbau?

Das hängt daran, wie viel im Laufe der Jahre an Erweiterungen dazugekommen ist. Bei einer gepflegten Installation ist das Update der günstigere Weg. Wo die Extensions nicht mehr gewartet werden, ist ein Neuaufbau ehrlicher, weil das Update sonst zur Dauerbaustelle wird.

Können Sie sieben Sprachen wirklich allein aufsetzen?

Für cetrac.com ist genau das entstanden: fünf Sprachen redaktionell komplett live, mit KI-Unterstützung direkt im Backend, dazu die Keyword-Recherche je Zielmarkt. Nicht als wörtliche Übersetzung, sondern als Landes-Adaption.

Was ist mit Barrierefreiheit?

TYPO3 bringt die Voraussetzungen mit, aber sie entstehen nicht von selbst. Semantische Struktur, Kontraste, Tastaturbedienbarkeit und sinnvolle Alternativtexte gehören ins Konzept, nicht in eine Prüfung am Ende.

Unsicher, ob TYPO3 das richtige System ist? Fragen Sie mich, ich ordne das gern ein, auch wenn die Antwort ein anderes System ist.

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