Sichtbarkeit 3.0
Sichtbarkeit ist kein Zufall und kein Geheimnis, sondern die Summe vieler sauber gemachter Dinge. Ich zeige das an einem Projekt, das ich selbst verantworte, mit Zahlen statt Versprechen.
Sichtbarkeit 3.0
Selbst initiiert, geplant auf Basis einer SISTRIX-Wettbewerbsanalyse gegen die Marktführer und umgesetzt. Ergebnisse im 28-Tage-Vergleich, Stand 03.08.2026.
- Gebraucht-Pillar, Kosten-Pillar, Gebraucht-Schalung-Pillar, Kategorie-Rehab mit transaktionalen H1s.
- 24 Ratgeber-Artikel in 5 Clustern live, 16 SEO-Artikel aus eigenem Redaktionsplan, Keywords bis 88.100 Suchvolumen.
- AEO und GEO: FAQ-Schema als JSON-LD auf 11 Seiten, eigener GEO-Leitfaden für KI-Suchsysteme.
- 2 Rechner-Landingpages, rund 30 neue interne Links, Ratgeber als 5. Hauptnavigationspunkt.
- Offpage: Linkaudit per SISTRIX-API, toxische Alt-Subdomains abgeschaltet und disavowed, Wikidata-Eintrag Q139591410 ausgebaut.
- SEA auf geruest.com, 28 Tage: 3.666 € Kosten, 6.510 Klicks, CTR 6,77 %, Ø CPC 0,56 €, 42 Conversions.
Vier Disziplinen, ein Ergebnis
SEO, SEA, AEO und GEO werden gern als vier Angebote verkauft. In der Praxis greifen sie auf dieselbe Grundlage zu: eine Seite, deren Struktur, Inhalte und Fakten stimmen. Wer sie getrennt einkauft, bezahlt dreimal für dieselbe Vorarbeit und bekommt am Ende Aussagen, die sich widersprechen.
- SEO sorgt dafür, dass die Seiten überhaupt existieren, die jemand sucht: Pillar-Seiten, saubere Kategorien, transaktionale Überschriften, interne Verlinkung, technisch belastbare Grundlage.
- SEA kauft Reichweite dort, wo organisch noch nichts steht, und liefert nebenbei die ehrlichsten Keyword-Daten, die es gibt.
- AEO beantwortet die Frage direkt, in der Sprache der Frage, mit FAQ-Schema und einem sichtbaren Text, der wortgleich zum Schema ist.
- GEO macht die Fakten für KI-Suchsysteme zitierfähig: strukturierte Daten, eindeutige Entitäten, Wikidata, konsistente Angaben über alle Sprachen hinweg.
Was in einem Jahr tatsächlich passiert ist
Der Ausgangspunkt war eine SISTRIX-Wettbewerbsanalyse gegen die Marktführer der Branche. Nicht, um zu sehen, wie weit der Rückstand ist, sondern um zu finden, wo die Marktführer selbst Lücken haben. Daraus entstand ein Redaktionsplan, der abgearbeitet wurde.
- Drei Pillar-Seiten zu den Themen mit dem größten Volumen: Gebraucht, Kosten und Gebraucht-Schalung, jeweils als eigenständige Einstiegsseite statt als Absatz auf einer Sammelseite.
- Kategorie-Rehab mit transaktionalen H1s, weil Kategorieseiten in vielen Shops das größte ungenutzte Potenzial sind.
- 24 Ratgeber-Artikel in fünf Clustern, davon 16 aus dem eigenen Redaktionsplan, mit Keywords bis 88.100 Suchvolumen.
- Zwei Rechner-Landingpages und rund 30 neue interne Links, dazu der Ratgeber als fünfter Hauptnavigationspunkt.
- Offpage: Linkaudit über die SISTRIX-API, toxische Alt-Subdomains abgeschaltet und disavowed.
Anzeigen als Datenquelle, nicht nur als Reichweite
Über 28 Tage: 3.666 Euro Kosten, 6.510 Klicks, eine Klickrate von 6,77 Prozent, ein durchschnittlicher Klickpreis von 0,56 Euro und 42 Conversions. Diese Zahlen sind nicht nur Ergebnis, sie sind Material. Jeder Suchbegriff, der zu einer Conversion geführt hat, ist ein belegter Hinweis darauf, wofür sich eine organische Seite lohnt.
Umgekehrt gilt dasselbe: Was bezahlt teuer ist und nicht konvertiert, braucht organisch auch keine eigene Seite. So finanziert SEA die Priorisierung im SEO mit, statt neben ihm herzulaufen.
Sichtbar bleiben, wenn niemand mehr klickt
Ein wachsender Teil der Suchen endet in einer Antwort statt in einem Klick. Wer in dieser Antwort nicht als Quelle vorkommt, verschwindet aus der Wahrnehmung, ohne dass ein einziges Ranking fällt. Das ist die unangenehme Eigenschaft dieser Entwicklung: Sie tut nicht weh, bis sie es tut.
Die gute Nachricht ist, dass GEO keine zweite Baustelle ist. KI-Systeme zitieren, was eindeutig, konsistent und strukturiert vorliegt. Genau das leistet ordentliches SEO ohnehin, es muss nur konsequent zu Ende gedacht werden.
- FAQ-Schema als JSON-LD, mit sichtbarem Text, der wortgleich zum Schema ist. Abweichungen zwischen beidem sind der häufigste Grund, warum Antworten nicht ausgespielt werden.
- Eindeutige Entitäten: Wer ist das Unternehmen, was macht es, wo sitzt es, wie heißt es noch. Für cetrac wurde dafür der Wikidata-Eintrag Q139591410 ausgebaut, ein starker Hebel, weil KI-Systeme diese Quelle auswerten.
- Konsistenz über alle Sprachversionen: Dieselbe Zahl darf nicht in der deutschen und der spanischen Fassung unterschiedlich lauten.
- Ein eigener GEO-Leitfaden für KI-Suchsysteme, damit die Fakten in der Form vorliegen, in der sie gebraucht werden.
- Fakten mit Beleg statt Marketingsprache. Ein System zitiert eine Zahl, keine Selbstbeschreibung.
Wie eine Zusammenarbeit abläuft
- Bestandsaufnahme. Search Console, Analytics und SISTRIX auswerten. Wo gibt es Impressionen ohne Klicks, wo Rankings auf Position 8 bis 15, wo fehlt eine Seite ganz?
- Wettbewerb. Nicht um zu kopieren, sondern um Lücken zu finden. Die interessanten Themen sind die, die alle für selbstverständlich halten und niemand ordentlich bearbeitet.
- Plan. Ein Redaktions- und Maßnahmenplan mit Reihenfolge, damit zuerst passiert, was am schnellsten wirkt.
- Umsetzung. Texte, Technik und Struktur aus einer Hand, ohne Übergabeverluste zwischen Konzept und Umsetzung.
- Messung. Dieselben Zahlen für beide Seiten, in festem Rhythmus. Was nicht wirkt, wird geändert und nicht schöngerechnet.
Häufige Fragen zu Sichtbarkeit
Was ist der Unterschied zwischen SEO, SEA, AEO und GEO?
SEO sorgt dafür, dass Ihre Seiten in der organischen Google-Suche gefunden werden. SEA kauft Anzeigenplätze in derselben Suche. AEO, Answer Engine Optimization, richtet Inhalte so aus, dass sie als direkte Antwort ausgespielt werden, etwa in einem Featured Snippet oder einer Google-AI-Übersicht. GEO, Generative Engine Optimization, macht Ihre Fakten für generative KI-Systeme wie ChatGPT, Claude oder Perplexity zitierfähig. Vier Disziplinen, aber eine Aufgabe: Die Grundlage ist bei allen dieselbe saubere Struktur.
Brauche ich GEO wirklich schon?
Ein wachsender Teil der Suchen endet in einer Antwort statt in einem Klick. Wer dort nicht als Quelle auftaucht, verschwindet aus der Wahrnehmung, ohne dass ein Ranking fällt. Der Aufwand ist überschaubar, weil GEO auf derselben Grundlage aufsetzt wie gutes SEO: eindeutige Entitäten, strukturierte Daten, Fakten, die über alle Sprachversionen hinweg identisch sind. Für cetrac.com habe ich dafür unter anderem den Wikidata-Eintrag Q139591410 ausgebaut.
Wie lange dauert es, bis SEO wirkt?
Technische Fehler wirken innerhalb von Wochen, neue Inhalte brauchen Monate. Im Projekt cetrac.com stieg der SISTRIX-Sichtbarkeitsindex von 0,0117 im Dezember 2025 auf 0,0524 im August 2026, das ist ein Allzeithoch für die Domain und hat gut ein halbes Jahr gedauert. Wer schnellere Ergebnisse verspricht, meint entweder Anzeigen oder Zahlen, die niemand nachprüft.
Was bringt SEA, wenn ich schon organisch ranke?
Zwei Dinge. Erstens Reichweite dort, wo organisch noch nichts steht, etwa bei neuen Produkten oder in neuen Märkten. Zweitens, und oft unterschätzt, die ehrlichsten Keyword-Daten, die es gibt: Suchbegriffe, für die tatsächlich geklickt und gekauft wurde. Diese Daten fließen zurück in die organische Arbeit.
Woran erkenne ich, dass mein SEO nichts bringt?
An hohen Impressionen bei sehr wenigen Klicks. Das heißt, Google zeigt Ihre Seite, aber niemand hält sie für die passende Antwort, meist weil Titel und Beschreibung an der Frage vorbeigehen oder die Seite auf Position 8 bis 15 hängt. Das ist gute Nachricht und schlechte zugleich: Die Substanz ist da, es fehlt der letzte Schritt.
Arbeiten Sie mit Garantien oder festen Positionen?
Nein, und niemand sollte das tun. Positionen hängen von Wettbewerb und Algorithmus ab, beides außerhalb meiner Kontrolle. Was ich zusage, ist Transparenz: Sie sehen dieselben Zahlen wie ich, aus Search Console, Analytics und SISTRIX, und Sie erfahren, was gemacht wurde und was es bewirkt hat.
Machen Sie das auch für andere Sprachen und Länder?
Ja. Landes-Adaption statt wörtlicher Übersetzung, mit eigener Keyword-Recherche je Zielmarkt, weil in Spanien anders gesucht wird als in Deutschland. Für cetrac.com sind sieben Sprachversionen entstanden, ich arbeite selbst auf Spanisch, Deutsch und Englisch.
Sie fragen sich, woran es bei Ihrer Sichtbarkeit hängt? Schreiben Sie mir, ich sage Ihnen gern, worauf ich zuerst schauen würde.